Bundestag beschließt Ehe für alle

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    • Bundestag beschließt Ehe für alle

      Spiegel.de schrieb:

      Die Entscheidung ist gefallen: Die Ehe für alle kommt - das hat eine Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag beschlossen. Kanzlerin Merkel stimmte dagegen.
      Wie steht ihr zu dem Thema?

      Würde mich mal interessieren. Und es wäre nett, wenn die Diskussion sachlich bleibt auch wenn jemand ggf. eine andere Meinung hat als der andere. ;)
    • Das wurde ja endlich mal Zeit, schließlich leben wir im 21. Jahrhundert.

      Jeder sollte so leben wie es ihm passt und das in Hinsicht der Liebe und Sexualität, ich denke dass auch Homosexuelle Ehepaare gute Eltern sein können.

      Frau Merkel war dagegen? Gerade in der CSU/CDU denken einige wie in früheren Zeiten. Auch wenn sie da frei entscheiden konnte blieb ihr wohl nichts anderes übrig.

      Es wirkt aber auch wie "Schaut her Liebe Bürger wir entscheiden auch mal was lang diskutiertes" und nun gebt uns gefälligst eure Stimme bei der nächsten Bundestagswahl.
    • Richtig so. Wer sich liebt, soll auch heiraten dürfen.

      War an sich natürlich alles Wahlkampf. Merkel muss das jetzt nicht in den nächsten Koalitionsvertrag mit wem auch immer schreiben, die SPD kann sagen, dass sie sich gegen die CDU gestellt hat und die Union kann darauf pochen, dass sie sich größtenteils dagegen gestellt hat und gleichzeitig den Anschein geben, den "Wandel" mit ermöglicht zu haben.
      Mein Vater sprach - vor vielen Jahr'n - komm lass uns geh'n, ins Eintracht-Stadion
      Was ich dort sah, ich fand es geil, das ist der Klub, zu dem ich halte
      Nun steh ich hier, bin nicht allein und ich war treu, trotz 3. Liga
      Was auch passiert, ich hab's kapiert: ICH LIEBE EINTRACHT!<3
    • War an der Zeit. Spanien, Frankfreich, England, Irland, Dänemark, etc. sind diesen Weg schon längst gegangen. Die CDU hat sich lange gesträubt und auch heute mit einer Mehrheit dagegen gestimmt. Ich freue mich über die große Zahl an CDU-Leuten, die tatsächlich dafür gestimmt haben. Endlich ist das Thema durch und Konservative könne nicht mehr rumheulen, dass man doch wichtigeres zu tun hätte. Das Gequake ging mir ziemlich auf die Eier, weil man so ein Thema mit einer Abstimmung schon vor Jahren hätte abräumen können. Genauso wie Kauders Rumgeheule, dass es jetzt so abrupt und plötzlich kommt. Ja, ne, is klar. 30x vertagen und dann jetzt überrumpelt sein, oder was?

      Und mir ist auch egal, ob das von der SPD bzw. CDU nun wahlkampfstrategisch klug oder unklug war. Das Ziel eines Programmpunktes sollte nicht sein, deswegen gewählt zu werden, sondern dass man ihn nach seinen Vorstellungen durchsetzt. Und wenn das schon vor der Wahl gelingt, super. Je früher umso besser.
      Gibt auch noch genug andere Themen, die für dieses Jahr parat stehen, und die CDU/Konservativen können nicht mehr auf dieses Thema als ein "unwichtiges" im Vergleich zu den viel dringlicheren Fragen, die einen viel größeren Teil der Bevölkerung beschäftigten, blabla, verweisen, sondern man kann sich nun um die Wirtschaft battlen.
    • Hat sich ja allein deshalb gelohnt:



      Weiß auch ehrlich gesagt gar nicht, was hier diskutiert wird bzw wurde. Wer sich liebt, soll auch heiraten dürfen. Ob das nun Mann und Frau, Frau und Mann, Mann und Mann oder Frau und Frau sind. Das soll doch nun wirklich niemanden jucken, was Menschen in ihrem Privatleben so machen.

      Peinlich finde ich hier eigentlich nur das Verhalten der Kanzlerin, die das Thema plötzlich über den Zaun bricht, wo sie sich sonst noch so dagegen gewehrt hat. Aber ist halt Wahlkampf-Jahr...
    • Ich wüsste jetzt nicht, was man dagegen haben könnte.
      Hat irgendwer einen Schaden dadurch, dass ein heterosexuelles Paar heiratet? Nein.
      Hat irgendwer einen Schaden dadurch, dass ein homosexuelles Paar heiratet? Nein.

      Wie die meisten hier schon sagten: Wer sich liebt, der soll heiraten können. Ich kapiere diese Diskussion halt wirklich so überhaupt gar nicht. Ja, das klassische Bild einer Ehe sieht anders aus, aber im 21. Jahrhundert sollte das absolut kein Thema mehr sein.
    • Rhyno schrieb:



      Peinlich finde ich hier eigentlich nur das Verhalten der Kanzlerin, die das Thema plötzlich über den Zaun bricht, wo sie sich sonst noch so dagegen gewehrt hat. Aber ist halt Wahlkampf-Jahr...
      Jetzt mal den Wahlkampf, der offenbar ihre Antriebsfeder war, außen vor: Wieso soll es sonst peinlich sein? Sie hat es ja nicht "vom Zaun gebrochen", das war Volker Beck, der beim Parteitag der Grünen dafür gesorgt hat, dass sie das als Koalitionsbedingung festlegen, andere Parteien taten dann das gleiche. Und selbst wenn wir unterstellen, dass das bei Merkels Antwort im Brigitte-Interview keine Rolle spielte: Darf man als Bundeskanzlerin nicht der Auffassung sein, dass gewisse Dinge im Parlament entschieden werden müssen und dann trotzdem dagegen sein? So funktioniert Demokratie dann doch.

      Am Ende war es ein intelligenter Move im Wahlkampf. Dass sie mit Nein stimmt, nachdem sie das Thema befeuert, finde ich völlig okay.
      Mein Vater sprach - vor vielen Jahr'n - komm lass uns geh'n, ins Eintracht-Stadion
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    • Kurzum: Eine Entscheidung, die einfach Jahre überfällig ist. Ich habe es nie verstanden, wieso man das homosexuellen Paaren vorenthält und wieso es Personen gibt, die eine Gleichstellung stets ablehnten. Heterosexuellen Paaren wird dadurch nichts weggenommen und es ändert sich für diese auch gar nichts.

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    • Sehe eigentlich nichts Negatives in dieser Entscheidung und bin immer noch verwundert, warum der gleiche Antrag bei uns in Österreich vor wenigen Tagen relativ klar abgelehnt wurde.

      Für den Großteil der Bevölkerung ändert sich durch diesen Beschluss absolut nichts - weder zum Besseren, noch zum Schlechtern und für alle Betroffenen wird dadurch wohl ein "Traum" wahr. Somit gibt es bei dieser Gesetzesänderung keine Verlierer und für mich keinen Grund, diese abzulehnen.
    • One schrieb:

      Sehe eigentlich nichts Negatives in dieser Entscheidung und bin immer noch verwundert, warum der gleiche Antrag bei uns in Österreich vor wenigen Tagen relativ klar abgelehnt wurde.

      Für den Großteil der Bevölkerung ändert sich durch diesen Beschluss absolut nichts - weder zum Besseren, noch zum Schlechtern und für alle Betroffenen wird dadurch wohl ein "Traum" wahr. Somit gibt es bei dieser Gesetzesänderung keine Verlierer und für mich keinen Grund, diese abzulehnen.
      Ist Österreich nicht ähnlich katholisch geprägt wie Bayern?
      Hätte man z.b. nur in Bayern abgestimmt wäre der Antrag auch ziemlich deutlich abgelehnt worden.
    • GustavGans schrieb:




      Ist wie in den Staaten. Ich meine gelesen zu haben, Trump hätte nicht eine einzige Großstadt gewonnen.
      Das stimmt nicht. Birmingham, Oklahoma City, Nashville, Cincinnati, Jacksonville, Indianapolis und Dallas-Fort Worth haben bspw. für Trump gestimmt. Aber insgesamt hat Clinton die Städte haushoch gewonnen. Man sieht ja auch, dass bis auf Jacksonville alle genannten Städte im ländlichen Raum teils relativ weit vom Schuss liegen. Und Jacksonville hat einen außerordentlich großen Anteil an Soldaten und Veteranen und ist deshalb republikanisch geprägt.
      Mein Vater sprach - vor vielen Jahr'n - komm lass uns geh'n, ins Eintracht-Stadion
      Was ich dort sah, ich fand es geil, das ist der Klub, zu dem ich halte
      Nun steh ich hier, bin nicht allein und ich war treu, trotz 3. Liga
      Was auch passiert, ich hab's kapiert: ICH LIEBE EINTRACHT!<3