Urlaubsthread

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    • In diesem Fall ist der Preis unbeatable.
      Und es soll auch nur Strand sein, ohne große Aktivitäten. 497 € All in im 5* Hotel.
      Eine Woche.
      Mal schauen, vielleicht wird es auch Fuerteventura oder Griechenland. Das ist so in der engeren Auswahl.
      Kroatien war dabei, ist aber raus weil zu teuer und ich glaube da will ich lieber mit dem Wohnmobil hin.
    • Ja, natürlich ist der Preis unschlagbar... weil es eben so unglaublich heiß dort ist. Wer weiß, vielleicht kommst du / ihr damit gut klar, aber die Schnäppchenpreise bei Urlaubsguru und Co. kommen nicht von ungefähr, wenn es in die Sommermonate geht. Zudem gucken, ob Ramadan ist. Wenn ja, schränkt das den Alltag dort schon sehr ein.
    • Ich war im September 2015 ebenfalls in Dubai / Abu Dhabi. Die Tempersturen sind in diesem Zeitraum recht ähnlich wie im Mai / Juni. Ich sag es mal so. Man sollte keine Probleme mit Hitze und der knallender Sonne haben. Wenn dem so ist kann man auch in diesem Zeitraum einen tollen Urlaub dort verbringen.
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      Hier findet ihr Videos zu meinen Reisen innerhalb und ausserhalb deutschlands ;)
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    • Gibraltar irgendwie ein kurioses Fleckchen Erde. Über das Rollfeld eines im Grunde auf dem kleinen Gebiet völlig überflüssigen Flughafens geht es zu Fuß in die Innenstadt, wo plötzlich alles im englischen Stil daher kommt, Englisch gesprochen wird, man in Pfund bezahlt, rote Telefonzellen sieht etc. etc.. Dazu ein Felsen, auf dem frei lebende Berberaffen leben und die Touristen ärgern, wenn die ihr Hab und Gut nicht fest in den Händen halten. :D
    • Andalusien 2018

      Meine Frau und ich planten aus Gründen den letzten Urlaub zu zweit. Wir gingen im Vorfeld diverse Reiseziele durch, entschieden uns dann letztlich für eine Tour mit dem Mietwagen durch Andalusien. Am 02.06. ging es mit Condor von Düsseldorf nach Jerez. Der Flug verlief problemlos und vor Ort nahmen wir den Mietwagen in Empfang. Es erwartete uns ein Opel Adam, für zwei Personen mit zwei Koffern auch völlig ausreichend. Trotz seiner erst rund 75.000 gelaufenen Kilometer war er stellenweise schon mit ziemlich vielen Kratzern befallen. Gut, soll uns nicht stören, aber man stellt sich schon die Frage, wie manche Menschen mit geliehenen Dingen umgehen.

      Vom Flughafen Jerez fuhren wir dann zu unserem ersten Hotel, dem Hotel Serit mitten in Jerez. Aufgrund vieler Einbahnstraßen und teils verwirrender Straßenführung waren wir später da als es hätte sein müssen, aber irgendwann findet man sein Ziel. :D Nachdem wir eingecheckt hatten, spazierten wir ein wenig durch Jerez und sahen uns die nicht zahlreichen, aber doch netten Sehenswürdigkeiten vor Ort an. Nächsten Morgen sind wir um die Ecke in ein kleines Café nahe des Hotels und haben gefrühstückt, danach den Stadtbummel fortgesetzt. Da die Spanier gerade Fronleichnam nachfeierten, war die Stadt mit allerlei christlicher Kunst geschmückt.

      Die Stadttour hinter uns gebracht, machen wir uns auf nach Sevilla. Dort hatten wir ein Hostel mitten in der Altstadt gebucht, d.h. in Sachen Parkplätzen war hier nichts zu machen, also entschieden wir uns für ein 24-Stunden-Parkhaus in der Nähe des Hostels. Anschließend wurde Sevilla zu Fuß erkundet und die Stadt hat wirklich sehr viel zu bieten. Im Grunde gibt es an jeder Ecke irgendwas zu sehen, sei es Moderne oder eben viele klassische Bauten. Es würde den Rahmen sprengen, jede Sehenswürdigkeit namentlich zu erwähnen, doch Highlights waren definitiv der Plaza de Espana sowie der Real Alcazar. Letzterer war u.a. Kulisse für die Wassergärten von Dorne, Game of Thrones Fans wissen Bescheid. Trotz einer gewissen Fülle an Touristen fühlten wir uns nirgendwo unwohl und die Stadt war auch nicht überlaufen. Wir sind jedoch im Nachhinein froh, dass wir den Besuch im Alcazar noch am ersten Tag gegen späten Nachmittag gemacht haben, denn am kommenden Tag war es immens voll dort, während wir zu der Zeit dort gemütlich spazieren gehen konnten.

      Am anderen Morgen haben wir dann noch mal einen kleinen Rundgang durch Sevilla gemacht, u.a. noch die am Tag zuvor ausgelassene Kathedrale von innen angeschaut. Anschließend checkten wir im Hotel aus und unsere nächste Station sollte Ronda sein. Da die Strecke dorthin etwas länger war, entschieden wir uns jedoch dazu, auch unterwegs noch interessante Orte mitzunehmen. Auf etwa halber Strecke hielten wir im malerischen Örtchen Zahara de la Sierra. Auf dem Weg hoch in die Stadt wunderten wir uns über die gesperrten Straßen, doch als wir dann ankamen, wurde uns auch bewusst wieso: auch hier fand wohl ein christliches Fest anlässlich Fronleichnam statt und der ganze Ort war geschmückt sowie mit Stroh ausgelegt. Sehr surreales Bild. :D Wir hielten uns dort ein wenig auf und traten dann die Weiterreise nach Ronda an.

      ...Fotos folgen, generell to be continued, selbst wenn das jetzt noch wenig war...
    • In Ronda angekommen suchten wir auch zuerst einmal das Hotel auf. Wir kamen im Hotel Polo mitten in Ronda unter. Dort suchten wir uns dann erstmal ein nettes Restaurant, aßen was und machten uns dann auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Zentralpunkt der Stadt ist natürlich die alte Brücke über einer Schlucht. War von unserem Hotel aus sogar kein großer Weg, die Brücke von den Gärten Rondas das erste Mal zu erblicken. Wirklich schönes Bauwerk in der bergigen Gegend. Der eine Punkt sollte natürlich nicht reichen, also liefen wir einfach mal drauf los und suchten den Aussichtspunkt in der Nähe, von dem die meisten Fotos der Brücke existieren. Also Google Maps angeschmissen und los gelaufen. Da Google Maps keine Wanderwege hatte, liefen wir uns einen Wolf und der Weg wollte gefühlt nie enden. Als wir dann dort ankamen, entschädigte aber die tolle Sicht für vieles. Am Aussichtspunkt angekommen kam meine Frau dann mal auf die Idee, über Google Maps die Satellitenansicht zu starten und siehe da: es gibt Wanderwege. Wir müssen also die ewig lange Strecke nicht noch mal zurück laufen. Hätten wir das das doch nur mal vorher gewusst, es hätte uns einen sehr langen Fußweg erspart. :D Den Abend ließen wir dann noch mal an der abends dann beleuchteten Brücke und im örtlichen Irish Pub ausklingen. Durch den ewig langen Fußmarsch waren wir am Ende auch gut geschafft. :D

      Am anderen Morgen sind wir dann noch mal durch Ronda spazieren gegangen und haben uns im Anschluss auf den Weg gemacht. Diesmal sollte es nach Tarifa gehen. Da die Strecke jedoch auch nicht so kurz war, entschieden wir uns natürlich auch hier für Zwischenstopps. Über Google findet man ja ganz gute Routen mit interessanten Punkten zum Anhalten. Erster Haltepunkt war der Ort Parauta, auch eines dieser verschlafenen "weißen Dörfer" in den Bergen Spaniens. Viel gab es hier nicht zu erleben, dennoch ein schönes Örtchen, wo wir dann noch was getrunken haben und dann weitergefahren sind. Zweiter Haltepunkt war San Pedro de Alcantara. Die Stadt begeisterte uns allerdings gar nicht. Wir fragen uns so ein wenig, wieso es ein Tipp war, dort einen Zwischenstopp einzulegen, denn es war einfach nur eine "ganz normale Stadt", teils auch ziemlich überlaufen, weil eben schon nah an der Küste. Wir überlegten, von hier noch auch schnell den Katzensprung rüber nach Marbella zu machen, haben wir dann aber doch gelassen. So ging es von San Pedro weiter nach Estepona, ebenfalls an der Küste gelegen und ungefähr auf halber Strecke, die wir noch zu fahren hatten. Dort suchten wir uns ein schönes Restaurant am Hafen und erkundeten zuvor noch etwas die Hafengegend, den Leuchtturm an der Küste sowie den Strand vor Ort. Nachdem wir dort dann fertig waren, sind los nach Tarifa, wo wir die kommenden 5 Nächte verbringen wollten.

      In Tarifa angekommen checkten wir direkt im Hostal El Levante ein. Das Hostel hatte bei Booking.com viele positive Wertungen und sollte auch sehr nah am Strand sein. Darüber stutzten wir bei Ankunft ein wenig. Der Strand war zwar sichtbar, aber so wirklich einen Weg dorthin erblickten wir erstmal nicht. Aber gut, kann man sich in den Tagen, die man dort ist, ja mal angucken. Wir machten es uns erstmal im Zimmer gemütlich, da es jedoch noch früh war fuhren wir noch mal zu einem sehr beeindruckenden Aussichtspunkt in der Nähe des Hostels, wo man bis nach Marokko rüber gucken konnte. Wirklich tolle Aussicht dort. Mein Handy wählte sich auch erstmal ins marrokanische Netz ein, schnell Datenroaming deaktiviert. :D Den Abend an sich ließen wir dann auf der Terrasse im Hostel ausklingen.

      Für den nächsten Morgen nahmen wir uns vor, Tarifa selbst zu erkunden. Die kleine Stadt an der Straße von Gibraltar am südlichsten Punkt Spaniens ist vor allem ein Mekka für Kitesurfer, da hier wirklich viel Wind vorherrscht. An gemütliches am Strand liegen ist da bei ca. 20°C nicht zu denken, wäre etwas kühl. An sich ist Tarifa ein nettes Städtchen, bietet aber eben auch nichts so besonderes. Aufgrund dieser Dinge und der fehlenden Nähe zum Strand machten wir uns Gedanken, ob wir hier mit der Unterkunft "irgendwo im Nirgendwo" nicht etwas daneben gegriffen hatten und schauten uns direkt mal um, ob es nicht in der Nähe noch viel per Mietwagen zu erkunden gibt. So entschieden wir uns an dem Tag ein weiteres der "weißen Dörfer", Vejer de la Frontera, aufzusuchen. Dies lag etwa 50 km von Tarifa entfernt, war also locker zu wuppen. War auch wieder eine sehr gute Entscheidung, dort hingefahren zu sein. Ein wirklich schöner Ort. Hier gab es auch wieder sehr gutes Essen zu einem fairen Preis fernab der "Touristen-Abzocke". Da nach der Stadtbesichtigung der Tag immer noch recht jung war, hielten wir unterwegs noch am Strand von Zahara de los Atunes und spazierten dort ein wenig. Hier war es nicht ganz so windig wie in Tarifa, doch zum Baden immer noch recht frisch. So beließen wir es beim Strandspaziergang. Anschließend ging es noch in den Supermarkt, etwas für den Abend geholt und diesen wieder auf der Terrasse am Hostel ausklingen lassen. Nachdem wir hin und her überlegt hatten, ob wir es tun, beschlossen wir, dass wir nächsten Morgen den Weg nach Gibraltar auf uns nehmen wollten, was auch nur knapp 50 km von Tarifa entfernt lag. Ein wenig eingelesen, wo man parken kann und der Plan stand.

      ...Fortsetzung und Fotos folgen...
    • Den Tag in Gibraltar würde ich zweifelsohne als in den interessantesten Tag der Woche bezeichnen. Wir haben nahe der Grenze in La Linea geparkt und sind dann zu Fuß rüber, weil wir zum Einen keine Versicherung für den Mietwagen für Gibraltar hatten und das Parkplatzangebot in dem kleinen britischen Örtchen jetzt auch nicht so üppig ist, dass man unbedingt rüber fahren musste. Ja, zu Fuß zur Grenze marschiert, die Ausweise vorgezeigt und dann erstmal an einer Schranke warten müssen, weil der Grenzübergang über das Rollfeld des gibraltanischen Flughafens verläuft. Schon ein skurriles Bild. Sowohl die Autos als auch die Fußgänger mussten hier einen Easyjet passieren lassen ehe es weiterging. Über der Grenze dann alles direkt anders als in Spanien. Die Schilder im britischen Stil, die Bauweise im britischen Stil - gut, nicht verwunderlich, weil Gibraltar ja dazu gehört, aber eben doch sehr kurios.

      Wir ließen die Busse dann links liegen und haben uns erstmal aufgemacht in die Innenstadt Gibraltars. Es war relativ voll vor Ort, aber weit davon entfernt überlaufen zu sein. Die Innenstadt ist im Grund hier "nur" eine Shoppingmeile mit Geschäften und Pubs, wo man sich niederlassen kann. Hier zahlt man eben alles in Pfund. Wenn man mit Euro in bar zahlt, gibt es eben Pfund als Wechselgeld. Wir haben uns darauf beschränkt, Ausgaben per Kreditkarte zu machen, egal wie klein die Summe nun war, da der angeschlagene Wechselkurs nicht wirklich fair war. Aber gut, die Leute wollen ja auch ihr Geld verdienen. Durch die Innenstadt durch haben wir uns dann auf den Weg zur Seilbahn begeben, die hoch hinauf auf den Felsen von Gibraltar fährt. Man kann die Strecke zwar auch laufen, aber a) ist meine Frau ja schwanger und b) hatten wir auch beide nicht die Muße, den elend langen Fußweg anzutreten. Wir sind im Urlaub ja bisher schon genug gelaufen.

      Preislich ist die Seilbahn mit 15,50 Pfund pro Person für maximal je 5 Minuten Fahrt hin und zurück zwar alles andere als günstig, aber der Ausblick entschädigt und man ist eben schnell oben. Auf dem Felsen hat man dann wirklich eine tolle Sicht in alle Himmelsrichtungen und als Tüpfelchen auf dem i wird man von allerlei Berberaffen begrüßt, die dort oben frei leben. Es ist nicht so recht geklärt, woher diese Affen kommen und wieso sie dort oben zu Hause sind, aber sie leben dort frei vor sich hin. Füttern ist verboten und kostet bis zu 4000 Pfund Strafe, sollte man also tunlichst unterlassen. Genauso tunlichst unterlassen sollte man das Tragen von Plastikbeuteln oder direkt Essen wie Sandwiches o.ä., da die Affen einem dies auch gerne mal entwenden. Gerade Plastikbeutel sehen sie wohl als Beute an und sind da schnell hinterher. Meine Frau und ich wurden von den Tieren verschont, also angegriffen hat uns kein Affe, aber für Fotos posiert haben die kleinen haarigen Tierchen "gerne". Da sie dort leben und Menschen gewohnt sind, sind sie auch nicht scheu. Trotzdem sollte man sie natürlich nicht anfassen oder so. Wir haben aber auch erlebt, dass vor allem die jüngeren Tiere gerne mal auf die Schultern der Menschen springen, die dann teils natürlich panisch reagieren. :D

      Die meiste Zeit in Gibraltar verbrachten wir oben auf dem Felsen, da es einfach ein tolles Landschaftsbild war. Wir hätten dort auch noch Eintritt für einen Skywalk und ein Natur-Reservat zahlen können, darauf verzichteten wir aber aufgrund des eh schon hohen Preises für die Seilbahn und den "genügenden" Ausblick auch ohne die Zusatzaktivitäten. Neben dem Affen sahen wir übrigens auch noch zwei Möwen-Junge, die von ihrer Mutter gut bewacht wurden. Haben natürlich einige Fotos der kleinen laufenden Plüschbällchen gemacht und die aufmerksame Mama hat uns dabei nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen, wenn wir uns den Tieren mal näherten. Haben aber natürlich immer noch respektvollen Abstand gehalten.

      Nach etwas Spazieren dort oben, haben wir dann irgendwann den Weg mit der Seilbahn nach unten angetreten, dort unten noch für Mutter Rhyno günstige Zigaretten geshoppt, etwas getrunken und dann langsam aber sicher den Weg zurück über die Grenze nach Spanien angetreten, zum Auto gelaufen und wieder gen Hostel gefahren. Unterwegs noch im Lidl mit Essen versorgt und den ereignisreichen Tag in Großbritannien auf der Terrasse des Hostel ausklingen lassen. Dabei kam uns noch die Idee, doch einfach mal an der Rezeption zu fragen, ob wir aufgrund der Lage "irgendwo im Nirgendwo" einen Tag eher auschecken dürfen, ohne die von Booking.com berechnete 40€ "Strafe" für vorzeitige Stornierung zahlen zu müssen. Der nette Herr an der Rezeption meinte, dass das überhaupt kein Problem sei, er ändert dies einfach bei sich im Booking.com System für Anbieter und wir können gerne einen Tag eher abreisen. Die Nachfrage für das Hotel ist in der Hochsaison generell sehr hoch und es ist ein beliebter Anlaufpunkt für Kitesurfer, sodass wir davon profitierten. Wir suchten uns stattdessen ein Hotel mit Pool in Jerez für die letzten beiden Tage aus, da es dort zum Einen relativ warm war, wir eh dorthin zum Flughafen zurück mussten und wir zum Anderen nach dem ganzen "Kulturprogramm" so auch noch etwas entspannen konnten.

      Am letzten Tag in Tarifa gingen wir zum Whale Watching auf der Straße von Gibraltar. Das und der Rest des Urlaubs und dann am Ende auch Fotos folgen zeitnah. :)
    • An unserem letzten Tag in Tarifa ging es dann zum Whale Watching mit der Stiftung FIRMM. Da wir morgens nichts gefrühstückt hatten, wollten wir eigentlich die Tour um 12.00 Uhr machen und vorher bei FIRMM anfragen, ob noch Plätze frei sind. Wir waren gegen 9.15 Uhr vor Ort, der Herr sagte uns dann, dass um 10.00 Uhr bei der Ausfahrt sehr gutes Wetter und nicht zu viel Wind wäre, wir also gerne auch morgens noch mit rausfahren können. Wir haben uns in einem Café in Hafennähe dann noch etwas gestärkt und sind um 10 Uhr raus auf die Straße von Gibraltar. Insgesamt ging die Tour rund 2 Stunden. Zu sehen bekamen wir einen ganzen Haufen Finnwale und einige Delfine. Tags zuvor haben die Leute wohl auch Pottwale zu sehen bekommen, aber man kann ja nicht alles haben. Im Anschluss an die Tour auf See hört man noch einen kurzen Vortrag über die verschiedenen Meeressäuger, die dort leben und dann ist nach rund 2,5 Stunden Gesamtprogramm das Whale Watching beendet. Interessant ist es sicherlich vor allem zwischen Juli und August, wo sich auch Orcas dort tummeln, die sicher noch einen Ticken faszinierender sind als "nur" Finnwale und Delfine. Aber trotzdem hat es Spaß gemacht und es ist besser, die Tiere ungestört in freier Natur zu sehen als in irgendeinem Delfinarium, wo sie für Kunststücke dressiert werden.

      Am Nachmittag haben wir uns nochmal in den Mietwagen gesetzt und sind zum Bolonia Strand gefahren, wo wir noch etwas spazieren gehen konnten. Die durch den Wind frischen, wenn auch nicht kalten Temperaturen an dem Tag waren eben auch wieder wenig einladend, um sich einfach irgendwo an den Strand zu legen, zumal auch ziemliche Bewölkung vorherrschte. Nachdem wir den Spaziergang am Bolonia Strand beendet hatten, fuhren wir noch auf die große Natur-Sanddüne, die sich an der Küste hier aufgebaut hat und durch die eine Straße gebaut wurde. Von dort aus hatte man nochmal eine schöne Aussicht über das Meer. Den Abend ausklingen ließen wir dann in einem Burger-Restaurant unweit des Hostels. Anderen Morgen sollte unser Aufenthalt in Tarifa dann auch ein Ende finden.

      Wir checkten morgens direkt auf und machten uns auf den Weg zurück nach Jerez. Auf dem Weg machten wie Station in Cadiz, ein Ort, den wir in Andalusien nicht auslassen wollten. Zu unserem Leidwesen ankerten an dem Tag noch zwei Kreuzfahrtschiffe vor Ort und die Stadt, die nun auch nicht SO groß ist, war überlaufen mit deutschen und britischen Rentnergruppen und es war wenig gemütlich, sich dort umzusehen. Nichtsdestotrotz haben wir soweit alle Sehenswürdigkeiten abgeklappert, einen Kaffee getrunken und dann noch die rund 20 min mit dem Auto weiter nach Jerez gefahren. Dort haben wir noch zwei entspannte Tage im Hipotels Sherry Park verbracht. Das Hotel hatten wir uns während der Reise als Alternative zu unserem anderen letzten Standort ausgesucht, da es a) gute Wertungen hatte und b) auch einen Poolbereich. Letztlich wirkte es wie eines der typischen Strandhotels, die man sonst an der Küste findet - nur eben im Inland ohne Strand. Wir fühlten uns dort jedoch pudelwohl. Am 11.06. ging es dann morgens zum Flughafen, nur rund 15 min mit dem Auto vom Hotel entfernt, wir gaben den Mietwagen ab und hoben um 10.30 Uhr pünktlich ab nach Düsseldorf.

      Fotos von der Reise: 1drv.ms/f/s!AuIT6cHUuE5ItHMGZXvvohGJcpk1