Sportnoten in der Schule: Sinnvoll oder besser abschaffen?

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    • Sportnoten in der Schule: Sinnvoll oder besser abschaffen?

      Hallo, ich habe mir mal Gedanken gemacht, ob es Sinnvoll ist, Sport in der Schule zu benoten. Schließlich ist das mit dem Lernen bei Sportnoten so eine Sache, denn da kann man nicht noch abends mit dem Schulbuch büffeln, und Talent kann man nicht erzwingen.

      Meine Argumente:
      Pro:
      -Evtl. mehr Leistungsmotivation, vorrausgesetzt sport liegt einem
      -Für Berufe, wo man viel Laufen, heben ect. muss, sieht eine gute Note im Zeugnis positiv aus...

      Contra:
      -...schlechte Noten sehen dafür mies aus
      -Leistungsdruck gerade für schwache sehr stark
      -Schlechtere Schüler werden heutzutage leider oft wegen ihrer unsportlichkeit ausgegrenzt, oft sogar zu "Prügelknaben" degradiert, da leider ihre körperlichen schwächen häufig beim Sport zutage treten
      -Schlechte Note wirkt sich im Zeugnis schlecht aus (...eine 5 zuviel, Studium können sie vergessen...)
      -Unsportliche werden leider oft lächerlich gemacht ("Guck mal, der Depp kann nicht mal 500m laufen...")
      -Körperlich beeinträchtigte (Übergewicht, Krankheiten...) sind von vornherein zum scheitern verurteilt
      -Leider wird zu oft nach Ergebnis, nicht nach Leistung beurteilt, sprich: Ein Unsportlicher, der sich voll reinhängt, aber letzten endes (z.B. weil er wegen seinem Gewicht/Kondition nicht viel aushält) trotzdem schlecht abschneidet, hat dann auch eine 5 im Zeugnis, einer, der nur grade soviel zeigt, wie er Bock hat, aber das schon zu einem guten Ergebnis reicht, bekommt trotzdem seine 2

      Ich persönlich bin für eine Abschaffung der Sportnote, die Gründe stehen oben. Sport in der Schule sollte eher zum Fithalten des Körpers genutzt werden, nicht zur "Talentförderung", zumal sowieso nur der Minimalanteil von Schülern später eine Sportkarriere anstrebt.
    • Ich sehe das nicht so das "unsportliche" Leute benachteiligt werden. Hab in meinem Leben so viele Sportlehrer gehabt und bei den Leuten wo von vorne herein klar was das sie unsportlicher sind, zB aufgrund von Übergewicht wurden dann halt andere Sachen beobachtet. Bei uns floss zB auch immer in die Note ein wer in der Sporthalle die Geräte mit auf und abbaut, wenn man immer mitgemacht hat und nicht "sein Sportzeug" vergessen hat, zusätzlich nicht noch unbedingt Scheiße gebaut hat war einem eine 3 eigentlich immer sicher.

      Also wer in Sport eine 5 oder 6 kassiert ist meiner Meinung nach nicht einfach nur unsportlich, sondern hat es so gewollt;)
    • Ist für mich das gleiche wir mit Kunst und Musik wo ich z.B. total untalentiert bin (Kunst 4-:D), wenn müsste man alle diese Fächser dann nicht bewerten.
      Was mich beim Sportunterricht ankotzt sind meist die Lehrer, bei uns sind das meist alte lehrer so 55+ und ich habe Asthma das ist denen aber ziemlich egal. Bin einmal fast verreckt nach einem 12 Minuten lauf, dem Lehrer wars egal der hat gedacht ich simuliere, da ich jetzt auch nicht wirklich unsportlich aussehe (wiege 60kg und bin schmall wie ein Brett´;))
    • indiepunker schrieb:

      Ist für mich das gleiche wir mit Kunst und Musik wo ich z.B. total untalentiert bin (Kunst 4-:D), wenn müsste man alle diese Fächser dann nicht bewerten.
      Was mich beim Sportunterricht ankotzt sind meist die Lehrer, bei uns sind das meist alte lehrer so 55+ und ich habe Asthma das ist denen aber ziemlich egal. Bin einmal fast verreckt nach einem 12 Minuten lauf, dem Lehrer wars egal der hat gedacht ich simuliere, da ich jetzt auch nicht wirklich unsportlich aussehe (wiege 60kg und bin schmall wie ein Brett´;))


      ashtma ist halt so ne sache habe nämlich selber auch asthma und muss mich bei 12 minuten lauf immer schwer durchquellen. wenn du einen asthma inhalator hast würde ich den immer bei 12 minuten läufe mit nehmen , hat mir mein arzt empfohlen und ich würde es dir empehlen. benutzte es jetzt seit der 6 klasse und ja helfen tut es schon noch.
    • ErklärBär schrieb:

      Hallo, ich habe mir mal Gedanken gemacht, ob es Sinnvoll ist, Sport in der Schule zu benoten. Schließlich ist das mit dem Lernen bei Sportnoten so eine Sache, denn da kann man nicht noch abends mit dem Schulbuch büffeln, und Talent kann man nicht erzwingen.

      Meine Argumente:
      Pro:
      -Evtl. mehr Leistungsmotivation, vorrausgesetzt Sport liegt einem
      -Für Berufe, wo man viel Laufen, heben ect. muss, sieht eine gute Note im Zeugnis positiv aus...


      Beim Sportunterricht wird nicht nur das körperliche benotet. Gerade Teamwork sollte immer wieder im Vordergrund stehen. Und das wird im Berufsleben IMMER gefragt sein. ;)

      Noten haben mich nie motiviert, mich anzustrengen :D Ich war auch immer zu dünn und zu lang. Also weniger Muskelmasse und meine Bewegungen sehen bis heute extremst staksig und unkontrolliert aus - dabei weiß ich, was ich mache (ME=Sledge Hammer!) xD
      Hat imemr für ne 2 gereicht, aber auf ne 1 kam ich sehr selten >:(


      Contra:
      -...schlechte Noten sehen dafür mies aus
      -Leistungsdruck gerade für schwache sehr stark
      -Schlechtere Schüler werden heutzutage leider oft wegen ihrer unsportlichkeit ausgegrenzt, oft sogar zu "Prügelknaben" degradiert, da leider ihre körperlichen schwächen häufig beim Sport zutage treten
      -Schlechte Note wirkt sich im Zeugnis schlecht aus (...eine 5 zuviel, Studium können sie vergessen...)
      -Unsportliche werden leider oft lächerlich gemacht ("Guck mal, der Depp kann nicht mal 500m laufen...")
      -Körperlich beeinträchtigte (Übergewicht, Krankheiten...) sind von vornherein zum scheitern verurteilt
      -Leider wird zu oft nach Ergebnis, nicht nach Leistung beurteilt, sprich: Ein Unsportlicher, der sich voll reinhängt, aber letzten Endes (z.B. weil er wegen seinem Gewicht/Kondition nicht viel aushält) trotzdem schlecht abschneidet, hat dann auch eine 5 im Zeugnis, einer, der nur gerade soviel zeigt, wie er Bock hat, aber das schon zu einem guten Ergebnis reicht, bekommt trotzdem seine 2

      Ich persönlich bin für eine Abschaffung der Sportnote, die Gründe stehen oben. Sport in der Schule sollte eher zum Fithalten des Körpers genutzt werden, nicht zur "Talentförderung", zumal sowieso nur der Minimalanteil von Schülern später eine Sportkarriere anstrebt.


      1) schlechte Noten bekommt man nicht, weil man fett ist und weniger schnell laufen kann. Eine 5 ist Leistungsverweigerung!
      2) Leistungsdruck haben andere dafür in Mathe. Ist aber sicherlich so, dass sportliche Unfähigkeit meistens sehr lustig aussieht ^^
      3) dafür werden andere bei simplen Matheaufgaben ausgelacht... Sowas ist nie schön, passiert aber immer wieder. Da muss idR der Lehrer einschreiten.

      4) siehe 1: die bekommt man nicht einfach so. Wer immer mitmacht und sein bestes gibt, sollte mindestens ne 3 bekommen. Wurde bei uns auch immer so praktiziert. Wenn der Lehrer trotzdem schlechtere Noten gibt, würde ich spätestens bei der 4- Beschwerde einlegen.
      5) s.O. - kein neues argument

      6+7) Eigentlich Schwachsinnig. Körperliche Einschränkungen muss der Lehrer immer mit in die Notenvergabe einbeziehen. o_O Selbst WENN sie beim Versuch scheitern, haben sie sich doch mindestens eine 3 verdiehnt...

      Dazu kommt, dass man sich hinter solchen Behinderungen ncht grundsätzlich verstecken sollte. Die Paralympics zeigen uns doch immer wieder, dass körperliche Behinderungen keine sportliche Behinderung darstellen müssen. ;)

      Wenn der Faule durch sein talent besser ist und auch ne 2 verdiehnt - warum nicht gönnen? Der Lehrer sollte dann mit demjenigen sprechen und ihm sagen, dass er mehr erreichen könnte. Aber eine gute leistung sollte auch mit ner guten note belohnt werden - egal, ob er faul ist, oder nicht. bei dir klingt das, als gönnst du anderen die Note nicht, weil sie von grund auf besser sind. :/

      Im Umkehrschluss müsste man dann nämlich auch einem dummen Typen ne gute Mathenote geben, wenn er es doch wenigstens versucht hätte. ;)

      Und es ist ja nicht so, dass das im Sportunterricht ein Einzelphänomen wäre. Kunst, Musik, Mathe, Deutsch - gibt´s überall! Und auch im Sportunterricht kann man LERNEN! Beispielsweise die Regeln der Sportart. Die Grundsätze, die der Lehrer immer wieder predigt (wie man einen Schläger im Tennis/Badminton/Tischtennis hält - oder den Sternschritt im Basketball...)

      MoonlightDriver schrieb:

      Hmm,kann man so oder so sehen.Aber IMO sollte eine Sportnote nicht auf der gleichen Stufe stehen wie eine Geschichtsnote (also als Nebenfach) z.B,dann lieber Sport als Kopfnote oder so...


      Weil?
      Warum sollte das Auswendiglernen des Sturm auf die Bastille anders bewertet werden als das Auswendiglernen der Sportregel?
      Leistungsfähigkeit in einer Drucksituation - gibt es sowohl im Sport als auch bei Tests oder Arbeiten.
      Mündliche Mitarbeit ist nichts anderes, als in den freien Raum laufen und den Ball fordern.

      Es kommt drauf an, wie der Sportunterricht vom Lehrer interpretiert wird. Wir hatten damals z.B. auch Aufsätze / Hausaufgaben zu Olympiaden. Kritische Auseinandersetzung, wie verdient eine Goldmedaille für die Deutschen Biathleten ist, im Vergleich zu Goldmedaillen für - kA - Jamaika ^^

      SäP schrieb:

      Vor allem muss man sagen, was nützt es jemandem, der später zB Fußballer werden will, wenn er in der Schule Basketball übt?


      lol? 1.:"Jemand, der später Fußballer werden will" geht idR schon von klein auf in andere Schulen/Vereinsinternate, wo besonders auf Fußball geachtete wird. 2.: Andere Sportarten zu beherrschen ist sehr hilfreich, da man Spielsituationen auch mal anders beurteilen kann.


      @Kunstunterricht: wir hatten jedes Jahr 2 Tests, die 50% der Note ausgemacht haben. Dort wurden dann auch Kunststile oder die Daten dazu abgefragt. Damit kam jeder, der wollte auf eine gute Note. und ich war auf nem stink normalen Gymnasium :p
    • Hab den Thread grad entdeckt und will auch mal meinen Senf dazu geben.

      ErklärBär schrieb:

      Schließlich ist das mit dem Lernen bei Sportnoten so eine Sache, denn da kann man nicht noch abends mit dem Schulbuch büffeln, und Talent kann man nicht erzwingen.


      Natürlich kann man kein Talent erzwingen, man kann aber sehr wohl für den Sportunterricht lernen. Ich z.B. habe momentan einen Tischtenniskurs in Sport. Da sind einige drinn, die seit Jahren im Verein spielen und welche, die noch nie einen Tischtennisschläger in der Hand hatten. Aber die habe bei den ersten Bewertungen teilweise genauso gute Noten bekommen, wie die Vereinsspieler, wenn sie die im Unterricht erlernten Techniken genauso gut umgesetzt haben.

      ErklärBär schrieb:


      Contra:
      -...schlechte Noten sehen dafür mies aus
      -Leistungsdruck gerade für schwache sehr stark
      -Schlechtere Schüler werden heutzutage leider oft wegen ihrer unsportlichkeit ausgegrenzt, oft sogar zu "Prügelknaben" degradiert, da leider ihre körperlichen schwächen häufig beim Sport zutage treten
      -Schlechte Note wirkt sich im Zeugnis schlecht aus (...eine 5 zuviel, Studium können sie vergessen...)
      -Unsportliche werden leider oft lächerlich gemacht ("Guck mal, der Depp kann nicht mal 500m laufen...")
      -Körperlich beeinträchtigte (Übergewicht, Krankheiten...) sind von vornherein zum scheitern verurteilt
      -Leider wird zu oft nach Ergebnis, nicht nach Leistung beurteilt, sprich: Ein Unsportlicher, der sich voll reinhängt, aber letzten endes (z.B. weil er wegen seinem Gewicht/Kondition nicht viel aushält) trotzdem schlecht abschneidet, hat dann auch eine 5 im Zeugnis, einer, der nur grade soviel zeigt, wie er Bock hat, aber das schon zu einem guten Ergebnis reicht, bekommt trotzdem seine 2


      Wie es im Grunde genommen Covenant schon gesagt hat, all diese Punkte kannst du auch auf absolut jedes andere Fach beziehen, ergo als wirklich Contra-Argumente schon mal völlig ungeeignet.

      ErklärBär schrieb:


      Ich persönlich bin für eine Abschaffung der Sportnote, die Gründe stehen oben. Sport in der Schule sollte eher zum Fithalten des Körpers genutzt werden, nicht zur "Talentförderung", zumal sowieso nur der Minimalanteil von Schülern später eine Sportkarriere anstrebt.


      Auch die wenigsten Schüler wollen irgendwann mal Germanistik studieren, trotzdem ist Deutsch bis zu 11. Klasse Pflichtfach und auch danach nur schwierig zu umgehen und was in Deutsch ab der 6. Klasse aufwärts unterrichtet wird, hat mit der normalen Sprache und Grammatik, also was man im Alltag wirklich braucht, gar nichts mehr zu tun.

      Außerdem wozu ist die Schule denn bitte da? Damit man Sachen erlernt! Die einen erlernen die Sachen besser, die anderen schlechter und das wird dann halt bewertet. Warum sollte das ausgerechnet in Sport ander gehandhabt werden als in jedem anderen Fach.

      (Ist zwar etwas o.T. aber wenn irgendwelche Noten abgeschaft werden sollten, dann die mündlichen!)
    • Sport ist mir zu praktisch...

      Ich meine, ich bin nicht der schlankeste... Aber hatte bisher immer Lehrer die nicht nach Leistung sondern Bereitschaft benotet haben... Heißt, ich kam auch immer auf eine 1-2...;)

      Das einzige was ich wirklich vermisse ist die Theorie... Was bringt es mir denn, wenn ich Basketball spiele aber nichts über das Spiel weiß. Ich fände es cooler, wenn man auch Historie, Taktiken, Spielaufbau und so weiter durchnehmen würde. Da könnten dann auch wieder die Punkten, die weniger Sport machen/machen können.
      Wir leben alle unter fluffigen Wolken,
      doch keiner hat den selben Horizont.


    • Ganz ehrlich, um die Situation beneide ich dich! Unsere Lehrer machen mit uns in Sport fast nur Theorie, der praktische Teil wird auf in Minimum reduziert.

      Ich finde Sport ist nun mal auch ein praktisches Fach. Ich fände es eigentlich optimal wenn, um bei mir mal beim Beispiel Tischtennis zu bleiben, wenn meinetwegen der Lehrer am Anfang der Stunde sagt: "Heute üben wir Topspin, geht folgendermaßen: (laberlabersülzrhabarber), das übt ihr mit dieser und jener Übung!"

      Dann einfach sich jeden einen Partner suchen lassen, die machen dann die Übung und nebenbei rumgehen und gucken und eventuell Tipps geben wie man es besser machen könnte. Und dann die 2. Hälfte der Stunde richtig spielen, so stelle ich mir Sportunterricht vor.

      Und wenn einem Sport zu praktisch ist, kann man ja immer noch Sport Theorie machen.
    • Calaway65 schrieb:


      Auch die wenigsten Schüler wollen irgendwann mal Germanistik studieren, trotzdem ist Deutsch bis zu 11. Klasse Pflichtfach und auch danach nur schwierig zu umgehen und was in Deutsch ab der 6. Klasse aufwärts unterrichtet wird, hat mit der normalen Sprache und Grammatik, also was man im Alltag wirklich braucht, gar nichts mehr zu tun.


      Also bei Mathe lass ich das Argument ja noch zählen, dass man nicht viel mehr braucht als die Grundrechenarten und vielleicht Prozentrechnen so im normalen Job.

      Aber im Fach Deutsch handelt es sich zu 60 % um Allgemeinbildung! Ich finde es mehr als sinn- und wervoll Schiller, Goethe, Büchner usw gelesen zu haben. Und wenn einem das nicht liegt, so gehört es doch wenigstens dazu, etwas Ahnung über die großen der Dichtung zu wissen. Meine ich zumindest, du kannst das natürlich komplett anders sehen :)
      "u dont like my hair
      well i can wear a hat
      but u broke and u fat
      there aint no hat 4 that"

      Katt "Money Mike" Williams
    • Ob Mathe, Deutsch, Bio, Geschichte oder sonst ein Fach - das gehört ALLES zur Allgemeinbildung! Wenn wir ehrlich sind, ist sogar der Großteil von dem was man in der Schule lernt läppisch.

      Und ob ich jetzt weiß, was Osmose ist, dir von der Ringparabel erzähle oder ob ich dir den Hergang des 2. Weltkriegs erläutern kann, ist in den meisten Fällen scheiß egal ^^ Am Ende muss man in seinem Job gut sein und das, was man dafür braucht, lernt man bis dahin doppelt oder dreifach...
    • ich denke, dass man Sport (aber auch beispielsweise Kunst oder Musik) nicht mehr benoten sollte, oder zumindest nicht so, dass die Note in den Durchschnitt fließt. Diese Fächer sind, meiner Meinung nach zumindest, eher selten dem Auftrag der Schule entsprechend, einem Schüler eine Bildung zu vermitteln, die ihn aufs zukünftige Leben vorbereitet. Daher sollten diese Fächer eben nur "Bonus" sein. Auf jeden Fall im Schulplan behalten werden, da ich denke, dass es wichtig ist, Schülern eine Möglichkeit zu geben sich kreativ zu entfalten oder sich sportlich zu betätigen, aber ich denke gerade das Erklärbärs Argumente durchaus Berechtigung haben. Wenn du in MAthe deine fünf hast, weil du es nicht kannst, dann ist das durchaus legitim, denn diese Note ist eben für viele Arbeitgeber etc. die erste Anlaufstelle und dort jemandem eine Gnaden-3 zu geben, weil er sich angestrengt hat wäre im Endeffekt nicht dem Sinn der Sache entsprechend. Auf der anderen Seite ist Sport eben ein Fach, was die Versetzung gefährden kann, den Durchschnitt runterzieht -- aber gleichzeitig im Endeffekt total unwichtig ist. So hat dann jemand, der beim Coopertest beispielsweise nicht die nötigen 2km oder so in 12 Minuten schafft eine fünf im Zeugnis im stehen, was erstmal einen schlechten Eindruck allgemein macht, weil sich dann beispielsweise ein Arbeitgeber durchaus fragt, wie da eine fünf zustande kommt, da viele Leute noch naiverweise daran glauben, dass man in Sport wenn man nur immer da ist automatisch seine drei sicher hat, während die Realität, vor allem ab Klasse 9 gerne auch mal anders aussieht. Sport darf durchaus noch als Note vermerkt werden, aber dann bitte ohne Einfluss auf den Durchschnitt und auf der Rückseite des Zeugnis.


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    • Dann müssten aber alle Noten irrelevant sein. Mit den Außnahmen Deutsch, Englisch (Mutter- und Weltsprache) evt. Französisch und Mathe.

      Denn kein Mensch braucht Erdkunde, Bio, Chemie, selten Physik, Musik, Sport, Kunst...

      Nur, dass alles zur guten Allgemeinbildung gehört. Dass Man sich von diesen Fächern viel ableiten kann. Dass in Kunst, Musik und Sport halt nicht nur Talente gefördert, sondern auch die Geschichtlichen Dinge besprochen werden sollten (und bei uns immer wurden).

      Und welche Legitimation hat eine Geschichtsnote, wenn man Kunstgeschichte rausnehmen will?

      Darf man Religion und Philosophie dann überhaupt benoten?

      etc.

      Ich bin immer froh gewesen, dass das Schulsystem erlaubte, mit Sport oder Kunst eine Dauer-5 in Französisch auszugleichen... ^^


      €dit: Könnte man das Threma nicht in den Serious Talk verschieben? =)
    • im Sportunterricht wird viel mehr Disziplin, Teamwork und Bemühung benotet.

      Die Fußballer hatten nie eine 1 bei uns im Unterricht.

      Finde es ok das es benotet wird . Aber ich finde Kunst darf nicht benotet werden. Denn unsere Lehrer hat sich die Bilder angeschaut und dann benotete was ihm besser gefallen hat. Und dass kann nicht der Sinn sein.
      (¯`·.¸¸¸.¤ª“˜¨¨“ª¤.^ﻵяāĸèţëñŦéşťëяﻵ^.¤ª˜¨¨˜“ª¤.¸¸¸.·´¯)™ ©
      [COLOR="purple"]prettty,[/COLOR] pretttty, pretttty [COLOR="Purple"]good[/COLOR]
      [COLOR="Red"]ﻵ♠pâ[/COLOR][COLOR="DarkOrange"]яāмǿ[/COLOR][COLOR="yellow"]ŗë♠ﻵ[/COLOR]
      [COLOR="White"]“Wenn du nicht mit Klugheit überzeugen kannst, dann verwirre mit Dummheit.“[/COLOR]
    • Wie ihr beide ja schon super feststellen könnt: es werden immer unterschiedliche Standards angesetzt, gerade bei diesen Fächern, so habe ich das Gefühl, mehr als bei den anderen. Ich hatte sowohl in Sport als auch in Kunst oder Musik da das gesamte Spektrum. Dieses Jahr habe ich beispielsweise einen Lehrer, der jedem, der da ist und sich anstrengt einfach eine 1 gibt -- im Endeffekt wird wohl jeder im Kurs eine 1 haben. Hatte aber auch schon Lehrer, die ihre Note zu sicherlich 80% an einzelnen Leistungsnachweisen festgemacht haben: Cooper-Test, Ball gegen eine aufgestellte Tischtennisplatte schlagen, etc. Da ging es eben nur um die Leistung. Genauso in Kunst: 4 Jahre lang hatte ich einen Lehrer, der wenn ihm die Bilder nicht gefallen haben einfach eine 5 gab und das stand dann auch im Zeugnis, Theorie kam gar nicht vor.

      @Covenant
      Deine Einwände kann ich so nicht stehen lassen. Während Physik, Erdkunde etc. durchaus eine Funktion hat, die einen aufs zukünftige Leben vorbereitet, alleine schon, damit man eben nur lernt, dass man nicht einfach so dumm sein soll um ungesichert eine Stromquelle anzugrabschen oder ein paar Hauptstädte der wichtigsten Länder zu kennen, kann ich diese Funktion nicht bei Kunst oder Sport sehen. Natürlich, es gibt eben diese großen Unterschiede in der Art wie benotet wird, und solange da keine Gleichheit eintritt, ist es einfach unfair, wenn jemand das Glück hat, einen Lehrer zu erwischen, der zu 90% 1er verteilt, und jemand anderes trotz bester Bemühungen auf einer 4 oder sogar 5 rumgurken muss.

      Ansonsten fände ich auch, dass das Thema in den Serious Talk gehört (und vielleicht auf Noten allgemein erweitert werden sollte)


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    • Deine Einwände kann ich so nicht stehen lassen. Während Physik, Erdkunde etc. durchaus eine Funktion hat, die einen aufs zukünftige Leben vorbereitet, alleine schon, damit man eben nur lernt, dass man nicht einfach so dumm sein soll um ungesichert eine Stromquelle anzugrabschen oder ein paar Hauptstädte der wichtigsten Länder zu kennen, kann ich diese Funktion nicht bei Kunst oder Sport sehen.


      Ich muss nicht wissen, wie die Hauptstädte der Länder heißen, die ich bereise. Es wirkt zwar doof, wenn ich´s nicht kann, aber ich MUSS es nicht wissen. Es verleiht mir keinen Vorteil, wenn ich das weiß. Solange ich mir was zu Essen bestellen und auf den Eiffelturm klettern kann, ohne runterzufallen, kann mir Paris herzlich egal sein.

      Dass ich Stromquellen nicht anfassen darf, haben mir meine Eltern schon als Kleinkind gesagt. Den Physikunterricht habe ich dafür nicht gebraucht. (Ich hab btw. gesagt, dass der Physikunterricht ne gesonderte Stelle hat, weil die Physik ne deutlich stärkere Position in unserem leben hat als Bio oder Chemie... ;) Natürlich gibt es trotzdem Berufe, die Physik absolut nicht brauchen ^^)

      Wann brauche ich Geschichte? Wann brauche ich Bio oder Chemie? Wann brauche ich Pädagogik (außer als Chefredakteur :ugly: ), Religion oder Philosophie?

      im Sportunterricht wird viel mehr Disziplin, Teamwork und Bemühung benotet.

      Und wer mir erzählen will, dass das fürs spätere Leben nicht gut ist, der wird einen einsamen Beruf haben oder ganz schön aufs Maul fallen ^^

      Natürlich werden Dinge wie Teamwork auch in anderen Fächern gelehrt. Meistens in Gruppenarbeiten. Aber nirgends geht das so schnell und fließend, wie im Sport. (außerdem lernt man im Sport auch, wie man schwere Sachen hebt - ein Vorteil für alle Bierkastenschlepper = Männer :lol: )

      Natürlich, es gibt eben diese großen Unterschiede in der Art wie benotet wird, und solange da keine Gleichheit eintritt, ist es einfach unfair, wenn jemand das Glück hat, einen Lehrer zu erwischen, der zu 90% 1er verteilt, und jemand anderes trotz bester Bemühungen auf einer 4 oder sogar 5 rumgurken muss.


      Das liegt aber dann am Lehrkörper und nicht am Grundprinzip, dass Noten verteilt werden. We ich schon geschrieben habe, hatten wir nicht nur Praxis, sondern auch Theorie. "Wie halte ich den Schläger richtig und warum?" kann man auch als Bewegungstlegastheniker wissen. Wenn man das auch im Spiel anwenden kann, ist die 2 locker drin. Wenn man dann auch noch den Ball trifft und springen kann, ist es ne 1 - wo ist das Problem? ^^
      Benotet der Lehrer nur die sportliche Leistung, würde ich mit ihm reden. Und stellt er auf stur, geh ich zum Rektor. Problem gelöst...

      ------

      Es ist nunmal so, dass die Bildung in der Schule auf Allgemeinbildung besteht. Wer genauer in eine Materie will, nimmt einen Leistungskurs fürs Abi. Alles weitere ist studierbar.
      Zu einer guten Allgemeinbildung gehören halt auch Musik und Kunst, genau wie Sport. Und wer diese Fächer nicht beherrscht und sich dann nicht anstrengt, anders zu glänzen (2 Mal melden pro Stunde ist schlechtestenfalls eine 4!!!), der hat ein Defizit auch einfach mal verdient...

      Sport, Musik und Kunst haben IMO eh eine sehr einfache Benotung. Es gibt Regeln in der Kunst, es gibt Regeln im Sport und Regeln in der Musik. Wenn ein Bild nach einer Stilrichtung gemalt werden soll, dann schaue ich mir die Merkmale an. Wenn ich Basketball spiele, übe ich Sternschritt, Pässe und evtl. noch Korbleger. Und in der Musik muss ich mit der Triangel den Takt halten können, oder - hmmm - kA! - Hab Musik abgewählt :no:
      Da halte ich Philosophie für deutlich schwerer zu bewerten. Ich konnte auch die schrägsten Interpretationen immer "glaubhaft" belegen... ^^